
Warum eingebettete Infrarotheizungen einfach funktionieren
Waren Sie schon einmal in einem eiskalten Umkleideraum und spürten sofort eine Welle der Wärme, sobald Sie unter eine Deckenleuchte traten? Das ist das Ergebnis der Wirkung von Kurzwellen-Infrarotstrahlen.
Die meisten Heizgeräte versuchen, die Luft zu erwärmen. Das Problem ist jedoch, dass die Luft träge ist – sie schwebt herum und entweicht wieder. Diese Geräte kümmern sich nicht um die Luft. Stattdessen strahlen sie die Wärme direkt auf Ihre Haut und Kleidung ab. Das geschieht sofort.
Die richtige Anordnung
Wir bauen diese Heizgeräte so, dass sie flach an der Decke angebracht werden können. Warum? Weil niemand einen großen Metallkasten über seinem Kopf in einem stark frequentierten Flur haben möchte. So bleibt das Gerät unauffällig, während die Wärme trotzdem bis zu Ihrer Haut vordringt. Sie müssen nicht warten, bis der Raum „aufgeheizt“ ist – Sie spüren die Wärme sofort.
Der Kompromiss: Leistung vs. Sicherheit
Wir verwenden meist Quarzhalogenlampen. Damit die Wärme tatsächlich vom hohen Deckenansatz bis zum Boden gelangt, muss eine hohe Leistung verwendet werden.
Das Problem ist jedoch, dass man die Leistung nicht unendlich erhöhen kann. Kurzwellenlampen können sehr intensiv sein. Wenn man nicht hitzebeständige Materialien für die Decke verwendet oder genügend Abstand um das Gehäuse lässt, kann dies dazu führen, dass die Gipswände beschädigt werden. Schlimmer noch: Es können Feueralarme ausgelöst werden. Es geht also darum, den richtigen Ausgleich zwischen der Leistung der Lampe und der Größe des Raumes zu finden.
Unterhaltsroutine
Die Verkabelung muss äußerst zuverlässig sein. Wenn die Stromversorgung unregelmäßig ist, verbrennen die Elemente viel schneller, als es eigentlich nötig wäre. Deshalb verwenden wir starke Steckverbinder – diese können die Belastung ohne Probleme verkraften.
Aber es gibt etwas, das diese Geräte immer wieder ruinieren kann: Staub. Wenn Staub auf dem Quarztubus landet, entstehen heiße Stellen. Diese heißen Stellen können dazu führen, dass der Tubus zerbricht. Es klingt einfach, aber ein gelegentlicher Reinigungsvorgang macht den Unterschied zwischen einem Heizgerät, das Jahre lang funktioniert, und einem, das bereits nach sechs Monaten kaputtgeht.
Für die Ingenieure ist das Beste daran, dass diese Geräte im Grunde als Ersatzteile verwendet werden können. Man muss das gesamte Lüftungssystem nicht austauschen. Die Wärme wird einfach genau dort bereitgestellt, wo die Menschen stehen – anstatt Geld für die Beheizung leerer Bereiche des Raumes auszugeben.