
Sie kennen das Gefühl: In der Hochphase des Essensbetriebs kann der Steinofen in der Bäckerei nicht mehr mit dem Bedarf Schritt halten. Dadurch entstehen ungleichmäßig geformte Krusten – und außerdem viele Fehlermeldungen. Oder man beladet den Rotationsofen zu stark – dadurch werden die äußeren Teile des Brotes bereits gebacken, während der Kern noch nicht einmal warm geworden ist.
Durch den Einsatz eines Infrarot-Heizgeräts kann man diesem Problem entgegenwirken. Man hat dann die Kontrolle über die Heizung.
Was wirklich wichtig ist
Wir verwenden für diese Heizgeräte Kurzwellen-NIR-Kristalle. Warum? Sie erreichen ihre Betriebstemperatur in Sekunden – nicht in Minuten. Das bedeutet, dass die Wärme genau dort bereitgestellt wird, wo sie benötigt wird – im gesamten Backraum, auf einer bestimmten Stelle oder innerhalb eines Aufwärmkastens.
Diese Heizgeräte sind für den professionellen Einsatz konzipiert – in der Regel 1–2 kW pro Element. Man kann außerdem zwischen 208 V und 240 V wählen, damit das Gerät in das bestehende Stromnetz der Küche eingebunden werden kann. Der Gehäuse bleibt kompakt und geschützt, sodass es auch in engen Räumen Platz findet und gut mit Regalen und Ablagen zusammenarbeitet.
Warum es in der Praxis funktioniert
In einem Bäckerofen zielt das Infrarotlicht direkt auf die Kruste des Brotes ab. Dadurch entsteht eine Karamellisierung, ohne dass der Teig dabei verbrennt. Bei Pizza sorgt das Infrarotlicht dafür, dass der Ofen zwischen den Bestellungen wieder auf volle Leistung kommt – sodass dieuntere Schicht jedes Mal knusprig wird.
In Konvektions- oder Rotationsöfen gleicht das Infrarotlicht die kühlen Stellen aus – dadurch werden die Gebäcke gleichmäßiger gebacken. Für das Aufwärmen von Speisen liefert das Infrarotlicht eine sanfte, gleichmäßige Wärme – ohne dass die Ränder des Essens austrocknen.
Das Ergebnis? Weniger unvollständig gebackene Produkte, weniger Nacharbeiten – und eine reibungslose Produktion.
Was bei der Installation und Wartung zu beachten ist
Bei der Installation sind vor allem Abstände und Luftzufuhr wichtig. Messen Sie daher zunächst den Raum aus und überprüfen Sie die Montagepunkte, bevor Sie das Gerät bestellen. Das Infrarotgerät benötigt eine klare Verbindung zum Zielbereich – montieren Sie es also nicht dort, wo Regale oder Ablagen einen Schatten auf die Heizfläche werfen.
Da das Element sehr schnell heiß wird, muss die Umgebung sauber und trocken sein. Außerdem sollten die Kabel und der Schutzschirm regelmäßig überprüft werden. Passen Sie das Heizgerät der Konstruktion des Ofens an – dann können Sie sich auf eine zuverlässige Leistung von Schicht zu Schicht verlassen.